Den richtigen Windschutz für Ihre Terrasse finden

Um die Terrasse oder den Balkon auch an kühleren und windigen Tagen zu nutzen, schon früh im Jahr und bis in den Herbst hinein, hilft ganz einfach ein Windschutz. Gerade auch, wenn auch zugluftempfindliche ältere Personen oder kleine Kinder die Terrasse oder den Balkon (mit)benutzen, bietet es sich an, in einen Windschutz zu investieren.

Für die Auswahl des richtigen Windschutzes sollten Sie allerdings einige wichtige Punkte beachten und die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lösungen bedenken.

Was Sie für die Auswahl des richtigen Windschutzes beachten müssen

Diese Punkte sollten Sie bedenken, wenn Sie sich einen Windschutz für die Terrasse zulegen wollen:

  • Privatsphäre: Soll der Windschutz auch als Sichtschutz dienen, Ihre Terrasse oder gerade Ihren Balkon also uneinsehbar machen?
  • Größe: Erst ab einer Höhe von etwa 2 Metern funktioniert ein Windschutz wirklich effektiv.
  • Fix oder flexibel: Ein fixer Windschutz (etwa mit Glaswänden, Spalieren, Holzwänden) ist einfacher stabil zu montieren, ein flexibler Windschutz (etwa aus Seitenmarkisen oder Rollos) gibt Ihnen dafür die Möglichkeit, Ihre Terrasse oder Ihren Balkon schnell wieder umzugestalten und den Schutz nur aufzustellen, wenn Sie ihn unbedingt brauchen.
  • Befestigung: Ein Windschutz muss starkem Druck und Zug standhalten, d.h. an Hausmauern und mit starken Bodenplatten bzw. Pfosten befestigt werden.
  • Länge/Breite: Je breiter oder länger ein Windschutz ist, desto instabiler wird er, da immer stärkere Kräfte auf ihn einwirken.

Die Vor- und Nachteile von Seitenmarkisen als Windschutz für die Terrasse

Seitenmarkisen und auch Wetterschutzrollos sind in der Regel flexibel montiert, sie lassen sich also verschieben bzw. zusammenklappen. Eine vergleichbare Alternative stellen Paravents dar.

Markisen gibt es mittlerweile nicht mehr nur in Grau, Schwarz und Weiß, sondern auch in unterschiedlichen Farben und Mustern. Der Stoff sollte wasserabweisend und robust sein, um der Witterung zu trotzen und schnell zu trocknen.

Der Nachteil von Seitenmarkisen ist, dass sie bei starkem Wind und Sturm meist nicht gut halten und umstürzen bzw. einreißen können.

Windschutz aus Glas auf der Terrasse

Ein Windschutz aus Glas, aus fixen Scheiben oder verschiebbaren Paneelen, bietet den Vorteil, dass die Aussicht von Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon erhalten bleibt. Ein Nachteil ist allerdings, dass sich verglaste Terrassen gerade im Sommer sehr stark aufheizen und dass Windschutz aus Glas häufig gereinigt werden muss.

Naturmaterialien als Windschutz

Holzwände sind eine natürliche Alternative als Windschutz: Diese sollten allerdings nicht vollständig abgeschlossen werden, sondern kleine Luftschlitze bekommen, um Luftverwirbelungen zu vermeiden, die mindestens ebenso unangenehm sein können wie der Wind an sich. Holzwände müssen allerdings regelmäßig gepflegt und frisch gestrichen werden.

Von Natur aus durchlässig sind etwa Schilfrohr-Matten, sie sind allerdings sehr leicht, daher eigenen sie sich nur bedingt als Windschutz

Bepflanzung und Windschutz in einem

Um den Platz auf Ihrer Terrasse optimal zu nutzen und auch den Sichtschutz in Ihre Terrassen- und Balkonplanung aktiv einzubinden, bietet es sich an, Rankelemente und Spaliere als Windschutz zu nutzen – mit Kletterpflanzen wie Efeu, Clematis oder Geißblatt schaffen Sie einfach einen natürlichen Windschutz.

Wenn Sie langfristiger planen und ausreichend Platz dafür haben, können Sie auch überlegen, eine Hecke als Windschutz zu pflanzen: Hecken aus Eibe oder Scheinzypresse sind immergrün, damit bleiben sie das ganze Jahr über ein verlässlicher Wind- und Sichtschutz. Wenn Sie auf Buchenhecken setzen, verlieren diese im Winter natürlich ihre Blätter, aber auch das Astwerk bietet einen guten Schutz und bremst den Wind merklich.

Wir unterstützen Sie sehr gerne bei der Auswahl des richtigen Windschutzes für Ihre Terrasse oder Ihren Balkon und planen diesen in unsere Gesamtkonzepte zur Terrassengestaltung selbstverständlich ein.