Garten im Sommer richtig pflegen

Gartenarbeiten im Sommer

Diese Arbeiten stehen an

Auch im Sommer ist es notwendig, Ihrem Garten ein wenig Pflege zukommen zu lassen. Dazu gehören die richtige Bewässerung, Düngung und der richtige Rückschnitt von Sträuchern, Hecken und Bäumen:

Bewässerung des Rasens

Bei der Bewässerung Ihres Rasens gibt es einiges zu beachten. Grundsätzlich sollte der Wasserbedarf Ihres Rasens durch „Erziehung“ so gering wie möglich gehalten werden, damit bei Ausfall der Bewässerung oder bei Vergessen des Bewässerns geringe Schäden auftreten. Dazu ist es notwendig, durch stetiges Reduzieren der Bewässerung letztendlich 2-3 Bewässerungstage pro Woche zu erreichen. Die Wurzeln des Rasen sind somit gezwungen, tiefere Schichten des Substrates zu durchwurzeln, um an trockenen Perioden an genügend Wasser zu gelangen. Wenn der Rasen sehr oft gegossen wird, bleiben die Wurzeln flach im Erdreich und der Rasen vertrocknet in Trockenperioden wesentlich schneller. Aber Vorsicht: An extrem heissen Sommertagen sollte dennoch 1-2 mal täglich bewässert werden. Ansonsten ist es empfehlenswert, in größeren Abständen, dafür aber länger zu bewässern, damit das Wasser wirklich tiefer ins Erdreich eindringen kann. Auch sollte morgens gegossen werden, da zu einer späteren Zeit durch die steigenden Temperaturen das Wasser zu einem Teil bereits am Rasen verdunstet, bevor es das Erdreich erreichen kann.

Düngung

Auch im Sommer sollte der Rasen in regelmässigen Abständen gedüngt werden. Verwenden Sie dazu einen organisch-mineralischen Dünger. Der mineralische Anteil kann vom Rasen sofort aufgenommen werden, während die organische Komponente erst von den Bodenlebewesen pflanzenverfügbar umgewandelt werden muss. Dies dauert einige Zeit, ist aber für den Boden längerfristig wesentlich besser, als ein rein mineralischer Dünger.

Rückschnitt von Stauden, Sträuchern, Bäumen und Konifere

Der Frühsommer ist der ideale Zeitpunkt, um Schnittmaßnahmen an Gehölzen durchzuführen. Der Sommerschnitt hat mehrere Vorteile: Das Gehölz hat genügend Zeit, neu auszutreiben und die Triebe für den kommenden Winter vorzubereiten. Zudem findet bei den Schnittflächen im Wachstum eine ordentliche Wundverheilung statt. Auch Pilze und andere Schaderreger haben bei trockenem Wetter weniger Angriffsfläche. Auch sollten verblühte Stände bei Stauden und Rosen regelmäßig abgeschnitten werden, um die Blühfreudigkeit anzuregen.

Blühsträucher sollten immer nach der Blüte geschnitten werden, damit das Gehölz genügend Zeit hat, um für die nächste Saison Blütenknospen auszubilden. Wenn der Strauch im Herbst oder Frühjahr geschnitten wird, besteht die Gafahr, dass die kommenden Blütenstände entfernt werden und der Strauch somit nicht oder sehr zaghaft blüht.

Koniferen, wie Thujen, können sehr gut im Frühsommer geschnitten werden. Dies regt das Wachstum an und die Hecke wird dichter. Aber Vorsicht: Hecken sollten nicht über die Mittagszeit bei praller Sonne gestutzt werden. Am besten wäre ein Zeitpunkt, welcher über mehrere Tage hinweg kühleres und bewölktes Wetter bringt.